„Ich würde Jahrtausende die Sterne durchwandern,
in alle Formen mich kleiden,
in allen Sprachen des Lebens,
um Dir einmal wieder zu begegnen.“
Friedrich Hölderlin

Tina Kerner (1968-2014) war ein weltoffener Mensch. Sie interessierte sich für andere Länder, Kulturen und Lebensweisen und begegnete Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebenskonzept mit Wertschätzung und Offenheit. Ihre Sprachbegabung half ihr dabei, Brücken zwischen Menschen zu bauen.
Kreativität war ein wichtiger Teil ihres Lebens. Ob Musik, Tanz, Schneidern, Holzbearbeitung oder Upcycling – Tina liebte es, mit ihren Händen etwas zu gestalten und Dingen neues Leben einzuhauchen. Ihre Ideen, ihre Neugier und ihre Lebensfreude prägten die Menschen, die sie kannten.
Als Line Dance Trainerin, Kollegin, Freundin und Nachbarin hinterließ sie bleibende Spuren. Sie glaubte daran, dass jeder Mensch Chancen verdient und dass Bildung, Ermutigung und menschliche Zuwendung Leben verändern können.
Leider verstarb Tina Kerner viel zu früh im Alter von nur 56 Jahren an Krebs. Ihr Tod hinterließ bei ihrer Familie, ihren Freunden und vielen Wegbegleitern eine große Lücke.
Die Gründung der Tina Kerner Foundation e.V. in Deutschland geht auf eine Initiative ihres Ehemannes Joachim Kerner zurück, den Namen seiner verstorbenen Frau lebendig zu halten und die Werte weiterzutragen, die Tina während ihres Lebens verkörperte. Mit den Aktivitäten des Vereins soll ihr Andenken bewahrt und gleichzeitig jungen Menschen geholfen werden, die Unterstützung und neue Chancen für ihre Zukunft benötigen.
Die Tina Kerner Foundation e.V. engagiert sich für Bildungs- und Entwicklungsprojekte für Kinder und Jugendliche zunächst in Brasilien und Kolumbien. Dabei steht der Gedanke im Mittelpunkt, dass eine bessere Bildung kombiniert mit der Entwicklung der Persönlichkeit und sozialer Kompetenz, Chancen und Wege in eine bessere Zukunft eröffnet.
So lebt Tina Kerners Vermächtnis nicht nur in den Erinnerungen der Menschen weiter, die sie gekannt haben, sondern auch in den Projekten, die heute ihren Namen tragen und jungen Menschen neue Perspektiven ermöglichen.




